Der Countdown für die neue Immobilienmesse in Deutschland läuft: Mit spannenden Konferenzinhalten, rund 100 Ausstellern und besonderen Angeboten für Startups aus der Immobilienbranche geht Mitte Mai erstmals die Real Estate Arena an den Start. „Wir wollen mit der Real Estate Arena in Hannover eine neue, spannende Plattform für die Immobilienbranche etablieren, die die Immobilienmärkte in den B- und C-Standorten in den Mittelpunkt rückt“, sagte Projektleiter Hartwig von Saß.

"Unser Fokus auf B- und C-Standorten mit ihren Herausforderungen und die Angebote, die wir für mittelständische Unternehmen der Branche entwickelt haben, überzeugen am Markt." In der Konferenz geht es um Wohnungsbau, Nachhaltigkeit, die Zukunft von Arbeit, Handel und der Innenstädte nach Corona. Zahlreiche Unternehmen und Verbände haben bereits zugesagt, als Aussteller dabei zu sein. Niedersachsens Bau- und Umweltminister Olaf Lies und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay werden die Messe am Vormittag des 18. Mai eröffnen.

Besonderer Anziehungspunkt wird das Projekt „WohnNext“ des Bundesverbandes deutscher Wohnungsbau- und Immobilienunternehmen (GdW). Zusammen mit dem vdw Niedersachsen Bremen und dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen sowie mehreren Technologiepartnern wird der GdW zeigen, wie zukunftsweisend und nachhaltig Wohnungsbau künftig sein wird. GdW-Präsident Axel Gedaschko wird das Konferenz-Panel Wohnungsbau eröffnen. Er wird sich der Frage widmen, wie der Wohnungsbau künftig den Regeln der Nachhaltigkeit folgen kann und dennoch Wohnraum entsteht, der für die Mieter*innen auch noch bezahlbar bleibt.

In ihrem Impulsvortrag für das Panel Nachhaltigkeit wird Dr. Christine Lemaitre, CEO der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, das "komplizierte Verhältnis der Immobilienbranche zur Nachhaltigkeit" aufgreifen. Verschiedene Lösungsansätze – auch mit Blick auf die Rahmenbedingungen der ESG-Anforderungen – sollen im Anschluss diskutiert werden.

Wie es mit Büroimmobilien nach der Pandemie und angesichts neuer Arbeitsformen weitergeht, werden die Besucher*innen am Beispiel eines der bedeutendsten Medienhäuser Europas diskutieren können. Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Carsten Knop, und Architekt Eike Becker werden am Beispiel des in Bau befindlichen neuen Verlagshauses, dem so genannten FAZ-Tower, die Zukunft der Arbeitswelten diskutieren.

Um die Rolle des Handels und seiner Verantwortung für die Zukunft der Innenstädte geht es am zweiten Tag der Real Estate Arena. Raoul Roßmann, Sprecher der Geschäftsführung der Drogerie-Kette Rossmann mit mehr als 4300 Filialen in Europa, wird sich dieser Frage stellen. Im Anschluss spricht Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen über seine Vision der "Smile City Rostock".

Und schließlich blickt Oberbürgermeister Belit Onay in Hannovers Zukunft. Wie lassen sich die vielen Ansprüche an die Entwicklung der Innenstädte so unter einen Hut bringen, dass eine wirtschaftlich tragfähige und ebenso lebenswerte Zukunft für die Stadtzentren von B- und C-Städten entsteht?

Wer über die Digitalisierung der Immobilienbranche und PropTechs in Deutschland spricht, kommt an Sarah Schlesinger und blackprint kaum vorbei. Die bestens vernetzte Unternehmerin wird mit ihrer Keynote das Panel Digitalisierung eröffnen. Nach wie vor hat die Immobilienbranche großes Potenzial für die Digitalisierung von Abläufen und Prozessen. Sie kann sogar Ausweg sein für die immer höher werdenden Anforderungen mit Blick auf Nachhaltigkeit und ESG. Aber wie lassen sich diese Potenziale heben? Übrigens: PropTechs können dank spezieller Angebote zu günstigen Konditionen an der Real Estate Arena teilnehmen und ihre Geschäftsmodelle präsentieren.

Die Schirmherrschaft der Real Estate Arena hat Bau- und Umweltminister Olaf Lies übernommen. "Bei der Real Estate Arena treffen die Themen unmittelbar zusammen, die die Menschen derzeit – das zeigen alle Umfragen – am meisten umtreiben: der Kampf gegen den Klimawandel und die Bezahlbarkeit von Wohnraum", sagte er. "Die Zeit ist reif für eine Plattform, die den Interessen und Themen der B- und C-Standorte und kleineren und mittelgroßen Marktteilnehmer eine große Bühne baut. Braunschweig und Bochum brauchen andere Antworten als Berlin, Münster andere als München." Die Herausforderungen der Real Estate Branche seien so vielschichtig und komplex – sie ließen sich nur im Dialog und im Miteinander in Chancen verwandeln, sagte der Minister.

Zudem wird die Real Estate Arena von einem breiten Netz von Verbänden und Organisationen unterstützt, wie etwa dem Bundesverband deutscher Wohnungsbau- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Zentralen Immobilien-Ausschuss ZIA, der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, den Immobilienjunioren, dem Stadtretter-Netzwerk, dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten sowie der Architektenkammer Niedersachsen, dem BFW Niedersachsen/Bremen, dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und dem Niedersächsischen Städtetag.

Zahlreiche Unternehmen haben bereits angemeldet: Kaufland, Lidl, Papenburg AG, Immobilienjunioren, Aptum Group, Deutsche Kreditbank, Johann Bunte, JLL, Aurelis, Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, Dornieden, Drees & Sommer, Gielissen, Goldbeck, Enercity, Baum, Bethge, Billerbeck, B&O, C-port, DW Systembau, Deltaland, ecopark, Elplan, Yardis, GIS Consulting, Gundlach, Stadt und Region Hannover, hanova, Haus & Grundeigentum, Hüttig & Rompf, HBB, Jade-Weser-Port, Joyce, Landkreis Vechta, Landkreis Cloppenburg, Meravis, Metropolregion Hannover Braunschweig, Wolfsburg, Göttingen, Region Wirtschaftsförderung Niederrhein, Niedersachsen Park, Niedersachsen Ports, Nordgate, Oleg, Oldenburger Münsterland, Onpoint, Pfeiffer Interplan, PriceHubble, Spiri.bo, Stadtretter, Sparkasse Hannover, Vaillant, Köster GmbH, Engie Deutschland GmbH, Eisenberger Real Estate GmbH, Theo Gerlach, T1 Immobilienbewertung, Volkswagen Immobilien, Weser Wohnungsbau.

Die Real Estate Arena startet am 18. Mai 2022 auf dem Messegelände Hannover in der Halle 23. Sie wird veranstaltet von der Deutschen Messe AG und der Real Estate Events GmbH. Es werden rund 100 Aussteller sowie 3000 Besucher*innen an zwei Tagen zu der Premiere erwartet.