Bei der seriellen Sanierung werden Bauteile industriell vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Die beiden Gebäude am Pagelsdorffweg und Klausenerweg erhalten unter anderem neue Holzfassaden, eine Luft-Wasser-Wärmepumpen-Kaskade sowie Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Das Projekt zählt laut hanova zu den größten seriellen Wohnraumsanierungsprojekten in Niedersachsen.

Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens sind kürzere Projektzeiten. Gleichzeitig können die Bewohner*innen während der gesamten Sanierung in ihren Wohnungen bleiben. Digitale Planung und vorgefertigte Bauteile sollen zudem Lärm und Schmutz während der Arbeiten reduzieren. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Das Projekt zeigt auch das Potenzial für eine breitere Anwendung: Mit steigender Skalierung soll die serielle Sanierung wirtschaftlicher für Eigentümerinnen, Baudienstleister und Mieterinnen werden. Gerade in der Region Hannover ist das relevant: 64 Prozent der Bestandsgebäude wurden zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren errichtet und werden größtenteils noch fossil beheizt.

Vom Pilotprojekt zur skalierbaren Lösung:

Serielle Sanierung kann dazu beitragen, energetisch hochwertigen Wohnraum schneller und effizienter zu schaffen.