„In den folgenden Gesprächen vor Ort auch mit potenziellen Immobilien- und Tante-M-Partnern konnten wir bereits konkrete Perspektiven entwickeln“, erinnert sich Pletz und fügt hinzu: „Es ist absehbar, dass der erste Kontakt in Hannover der Beginn einer spannenden Reise ist, auf der wir gemeinsam die Nahversorgung in Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig stärken werden.“

Wertvolle Plattform für Projektentwicklung
Das Statement von Tante M-Geschäftsführer Carsten Pletz zeigt den Wert der Real Estate Arena, die auch 2026 wieder die richtigen Entscheider*innen zusammenbringt und aus Gesprächen konkrete Projektperspektiven generiert. Das Beispiel „Invest in MV“ belegt anschaulich, wie erfolgreich sich die Real Estate Arena als projektorientierte Plattform für Immobilienwirtschaft, Kommunen, Standortentwicklung und Nutzungskonzepte positioniert.

Vom Messekontakt zur Standortentwicklung
Die Real Estate Arena 2026 wird besonders dort relevant, wo Immobilienentwicklung praktische Lösungen braucht: in B- und C-Lagen, kleineren Kommunen und ländlichen Räumen. Für „Invest in MV“, auch 2026 wieder als Aussteller dabei, bietet Hannover die Möglichkeit, Standortpotenziale nicht abstrakt zu präsentieren, sondern mit konkreten Bedarfen und marktfähigen Konzepten zu verbinden. Eben genau so, wie am Gemeinschaftsstand des Landes Mecklenburg-Vorpommern der Kontakt zwischen der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH und Tante M entstand. Das Unternehmen mit dem cleveren Namen steht für automatisierte Mini-Supermärkte, die Nahversorgung sichern, Leerstände aktivieren und regionale Wertschöpfung stärken können.

Ein Konzept mit Immobilienrelevanz
Tante M betreibt Märkte mit rund 80 bis 120 Quadratmetern Fläche, personalfrei oder hybrid, rund um die Uhr geöffnet und bargeldlos. Das Sortiment umfasst 1.000 bis 1.600 Artikel des täglichen Bedarfs. Bemerkenswert ist hier zudem, dass bis zu 30 Prozent der Produkte von lokalen Anbietern kommen sollen. Für Entscheider*innen der Immobilienwirtschaft ist das ein relevantes Nutzungsmodell: Es schafft Nachfrage nach kleinteiligen Flächen, kann Ortskerne beleben und eröffnet Kommunen neue Optionen für Standorte, an denen klassische Einzelhandelsmodelle kaum noch wirtschaftlich tragfähig sind.

Aus Austausch wird Umsetzung
Aus dem ersten Gespräch in Hannover wurde ein konkreter Folgeprozess. Die WMSE lud Tante M zum Gründungsstammtisch nach Waren ein. Rund 25 Gründungsinteressierte sowie kommunale Vertreter*innen informierten sich dort über das Konzept. Anschließend wurden potenzielle Standorte besichtigt und Gespräche mit Interessent*innen geführt.

Derzeit befinden sich vier Standorte in der Mecklenburgischen Seenplatte in Planung. Die erste Filiale in Mecklenburg-Vorpommern soll Anfang 2027 eröffnen. Damit zeigt das Beispiel, was die Real Estate Arena leisten kann: Sie schafft nicht nur Sichtbarkeit, sondern initiiert Projekte.

Daseinsvorsorge wird zur Immobilienchance
Gerade für ländliche Räume, touristisch geprägte Regionen und kleinere Städte ist der passende Nutzungsmix entscheidend. Tante M verbindet Versorgung, regionale Produkte und soziale Treffpunkte vor Ort. Wirtschaftsreferentin Kirsten Danert fasst den Mehrwert so zusammen: „Wir verbinden Daseinsvorsorge mit Gründungswillen und regionaler Produktion, bereichern so den ländlichen Raum und steigern die dortige Lebensqualität.“

Regionen, Flächen und Partner*innen zusammenzubringen
Die Real Estate Arena 2026 ist damit ein Arbeitsraum für die Immobilienwirtschaft: Kommunen treffen auf Betreiber*innen, Wirtschaftsförderungen auf Investor*innen, Projektentwickler*innen auf konkrete Standortchancen. Für „Invest in MV“ ist die Messe ein idealer Ort, um Regionen, Flächen und Partner*innen zusammenzubringen. Das Beispiel Tante M zeigt: Wer in Hannover ins Gespräch kommt, kann Projekte anstoßen, die vor Ort Wirkung entfalten.

zum Video