Fünf Fragen an…

...Dipl.-Ing. Georg Lange, GF des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau e.V.

Uns beschäftigt als Unternehmen derzeit am meisten die Frage nach…
… wie sich bezahlbarer, qualitätsgesicherter und CO₂-reduzierter Wohnraum unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen realisieren lässt.

Steigende Baukosten, regulatorische Anforderungen und Klimaziele wirken gleichzeitig als große Herausforderungen für Bauwirtschaft und Baupolitik. Wir betrachten diese Faktoren als zusammenhängendes System und bieten das serielle und holzbasierte Bauen als Lösungsmöglichkeit an.

Wir sehen in den derzeitigen Rahmenbedingungen vor allem die Chance, dass …
… serielles Bauen nicht nur für große Projekte auf der grünen Wiese, sondern auch für eine Vielzahl von städtebaulichen Bauaufgaben der Kommunen verstärkt eingesetzt wird.

Serielle Bauweisen sind besonders dort sinnvoll, wo Gebäude in kurzer Zeit und mit gleichbleibender Qualität realisiert werden sollen. Die industrielle Vorfertigung ermöglicht in allen Gebäudeklassen strukturierte Abläufe, eine bessere Abstimmung von Planung und Ausführung und kann Kosten senken.

Die Real Estate Arena wird aus unserer Sicht erfolgreich, weil…
… sie zentrale Akteure der Bau- und Immobilienwirtschaft mit Planern und kommunalen Entscheidungsträgern zusammenbringt. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven auf reale Marktanforderungen und führt der Austausch zu konkreten Projektansätzen.

In den Mittelpunkt unseres Auftritts stellen wir ….
… den urbanen Fertigbau als Ansatz für kosten- und ressourceneffizienten Wohnungs- und Objektbau. Mit dem Konzept „Haus in der Gruppe“ zeigen wir eine wiederholbare städtebauliche Typologie für Quartiere, ob im Neubau oder in der Nachverdichtung.

Ihr Kern sind modulare Strukturen, gemeinschaftliche Freiräume und eine serielle, holzbasierte Bauweise mit klaren Systemlogiken und zertifizierten Qualitätsstandards. Die konkrete Umsetzung bleibt dabei projekt- und standortabhängig.

Das Konzept „Haus in der Gruppe“ bewegt den Leistungsrahmen vom einzelnen Gebäude hin zu integrierten Lösungen und spricht damit gezielt Kommunen und Projektentwickler an.

BDF URBAN steht für einen möglichen Weg des Bauens der Zukunft im seriellen und modularen Wohnungsbau …
… indem es den Schritt des holzbasierten Fertigbaus vom seriellen Gebäude zum seriellen Städtebau demonstriert.
Dazu wird das Produktportfolio des Fertigbaus erweitert, ohne dass einer aufwändigen Veränderung der bewährten Gebäudetypen und Konstruktionen der mittelständischen Fertigbauindustrie bedarf. Viele dieser Unternehmen sind mit Mehrfamilienhäusern bis zur Gebäudeklasse 3 oder Reihenhäusern bereits am Markt erfolgreich.
Mit integriertem Planungsverständnis trägt BDF URBAN dazu bei, wertige, zukunftsgerichtete Projekte vom Wohnen bis zu Infrastrukturbauten umzusetzen.