Ist der klassische SaaS-Ansatz noch die beste Antwort?
Dr. Alexander Hellmuth, Managing Partner bei BLACKLAKE digital, hinterfragt auf der Real Estate Arena den klassischen SaaS-Ansatz in der Immobilienwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob KI-gestützte Entwicklung, RAG-Architekturen und offene Schnittstellen Unternehmen künftig passgenauere, schnellere und kosteneffizientere Softwarelösungen ermöglichen könnten.
21. Mai 2026Teilen
Fünf Fragen an...
Dr. Alexander Hellmuth, Managing Partner BLACKLAKE digital
Uns beschäftigt als Unternehmen derzeit am meisten die Frage nach…
…dem möglichen Wandel in der Software-Logik. Lange Zeit galt: Individuelle Lösungen waren kostenintensiv, Standard-SaaS oft der pragmatische Kompromiss. Unserer Einschätzung nach verschiebt sich diese Abwägung gerade grundlegend. „Make or Buy" könnte neu bewertet werden – und damit auch die Rolle, die IT-Beratung in diesem veränderten Umfeld künftig einnehmen wird.
Wir sehen in den derzeitigen Rahmenbedingungen vor allem die Chance, dass …
…Immobilienunternehmen sich zunehmend von monolithischen Plattformen lösen könnten. KI-gestützte Entwicklung, RAG-Architekturen und offene Schnittstellen scheinen Möglichkeiten zu eröffnen für Lösungen, die besser zum eigenen Geschäftsmodell passen – mit überschaubaren Kosten, weniger Abhängigkeiten und kürzeren Einführungszeiten. Die Rahmenbedingungen könnten die Anwenderseite heute stärker begünstigen als früher.
Die Real Estate Arena wird aus unserer Sicht erfolgreich, weil…
…sie PropTech und Immobilienwirtschaft nicht getrennt betrachtet, sondern gezielt zusammenbringt. Zumindest ist unsere Erwartung, dass genau in dieser Kombination Gespräche entstehen, die über Hochglanzpräsentationen hinausgehen – mit echtem Praxisbezug und dem Fokus auf das, was tatsächlich funktioniert.
In den Mittelpunkt unseres Auftritts stellen wir ….
…die These, ob der klassische SaaS-Ansatz für viele Anwendungsfälle in der Immobilienwirtschaft noch die beste Antwort ist. Wir möchten zeigen, wie Unternehmen mit eigenen RAG-Lösungen und KI-gestützter Entwicklung Anwendungen realisieren könnten, die Standardsoftware bislang nicht abbilden konnte – mit potenziell mehr Passgenauigkeit, schnellerer Umsetzung und besserer Kostenkontrolle.
In fünf Jahren wird über IT in der Immobilienwirtschaft anders gesprochen, weil…
…die Grenze zwischen Anwender und Entwickler unserer Vermutung nach zunehmend durchlässiger werden dürfte. Fachbereiche könnten Lösungen aktiv mitgestalten, die früher lange in IT-Backlogs gewartet hätten. Unternehmen, die diese Entwicklung frühzeitig aufgreifen, könnten davon merklich profitieren – wobei vieles davon abhängt, wie schnell sich die Technologie in der Breite durchsetzt.
Aussteller zum Thema
Sprecher zum Thema
Events zum Thema
Interesse an News zu Ausstellern, Top-Angeboten und den Trends der Branche?
Browser Hinweis
Ihr Webbrowser ist veraltet. Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und eine optimale Darstellung dieser Seite.
Browser aktualisieren