Regulatorik sollte dabei kein Bremsklotz sein
Für Dr. Franka Birke, Gründerin & CEO von metr Building Management Systems, sind digitale Energielösungen der Schlüssel, um Einsparpotenziale im Gebäudebestand schnell und skalierbar zu heben. Auf der Real Estate Arena zeigt metr, wie datenbasiertes Energiemanagement Transparenz schafft, Heizungsanlagen optimiert und Energiekosten ohne große bauliche Eingriffe senkt.
28. Apr. 2026Teilen
Fünf Fragen an…
Dr. Franka Birke, Gründerin & CEO metr Building Management Systems GmbH
Uns beschäftigt als Unternehmen derzeit am meisten die Frage…
…wie sich digitale Energielösungen schnell und flächendeckend in Bestandsgebäuden ausrollen lassen. Wir sehen in der Branche nach wie vor viele Pilotprojekte – aber die eigentliche Herausforderung liegt darin, diese Lösungen in die breite Anwendung zu bringen.
Gleichzeitig geht es darum, den Wandel von einem reaktiven Umgang mit regulatorischen Vorgaben hin zu einem aktiven, datenbasierten Energiemanagement zu schaffen. Regulatorik sollte dabei kein Bremsklotz sein, sondern ein klarer Treiber für einen effizienteren Gebäudebetrieb.
Am Ende entscheidet die Geschwindigkeit der Umsetzung darüber, ob Einsparpotenziale wirklich gehoben werden oder ungenutzt bleiben.“
Wir sehen in den derzeitigen Rahmenbedingungen vor allem die Chance, dass …
„…Energieeffizienz zunehmend als wirtschaftlicher Faktor verstanden wird.
Viele Bestandhalter stellen fest, dass sich Einsparpotenziale auch ohne größere bauliche Maßnahmen heben lassen – vorausgesetzt, es gibt ausreichend Transparenz über Verbräuche und Betriebsweisen.
Das führt dazu, dass datenbasierte Ansätze im Gebäudebetrieb an Bedeutung gewinnen. Entscheidungen können dadurch fundierter getroffen und Maßnahmen gezielter umgesetzt werden.“
Die Real Estate Arena wird aus unserer Sicht erfolgreich, weil…
…sie eine große Bandbreite an Themen und Formaten abbildet und damit echten Raum für Austausch schafft.
Besonders wichtig ist aus unserer Sicht, dass hier nicht nur über Visionen gesprochen wird, sondern konkrete, umsetzbare Lösungen im Mittelpunkt stehen – gerade bei Themen wie Energieeffizienz und Digitalisierung im Gebäudebetrieb.
Gleichzeitig treffen hier Entscheider aufeinander, die aktuell unter hohem Druck stehen, Kosten zu senken und ESG-Ziele zu erreichen. Genau dieser Dialog zwischen Technologieanbietern und Bestandshaltern macht die Messe so relevant – weil er zeigt, wie Innovation im Alltag tatsächlich funktioniert.“
In den Mittelpunkt unseres Auftritts stellen wir …
…unsere digitalen Lösungen, mit denen sich Energieverbräuche in Gebäuden transparent machen und aktiv steuern lassen.
Uns ist dabei besonders wichtig, nicht nur Technologie zu zeigen, sondern konkrete Ergebnisse: also Beispiele, wie unsere Kunden ihre Energiekosten signifikant senken konnten.
Der Fokus liegt klar auf schnellen, pragmatischen Effekten – ohne große Investitionen oder Eingriffe in die Gebäudestruktur.
Ergänzend dazu geben wir im Rahmen eines Projektsalons Einblick in ein konkretes Praxisbeispiel aus der Wohnungswirtschaft, bei dem mehrere Unternehmen gemeinsam an der Optimierung ihrer Heizungsanlagen arbeiten. Gemeinsam mit Dr. Martin Handschuh von eco2nomy geht es dabei vor allem um die Frage, wie sich solche Ansätze im Bestand skalieren lassen und welche Rolle Daten dabei spielen.“
Wie können digitale Lösungen konkret dabei helfen, Energiekosten in Immobilien kurzfristig zu senken?
Ein entscheidender Hebel liegt in der automatisierten Optimierung des Gebäudebetriebs.
Digitale Lösungen ermöglichen es, Heizungsanlagen und andere technische Systeme kontinuierlich und aus der Ferne zu analysieren und direkt zu optimieren – ohne dass dafür vor Ort eingegriffen werden muss oder internes Fachpersonal gebunden wird.
Dabei werden Fehlsteuerungen, ineffiziente Einstellungen oder ungünstige Betriebszeiten nicht nur sichtbar, sondern unmittelbar angepasst. Das unterscheidet den Ansatz von einer reinen Datenauswertung: Es geht nicht nur um Erkenntnisse, sondern um konkrete, laufende Verbesserung im Betrieb.
Auf diese Weise lassen sich kurzfristig Einsparungen erzielen, ohne größere Investitionen oder bauliche Maßnahmen.
Gleichzeitig entsteht durch die kontinuierliche Optimierung eine belastbare Datengrundlage, die dabei hilft, zukünftige Investitionen – etwa in neue Heizungstechnologien – fundierter zu treffen. Operative Effizienz und strategische Planung greifen hier ineinander.
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