Schüco - Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und Werterhalt
Zum 75-jährigen Bestehen von Schüco zeigt sich der Wandel der Gebäudehülle hin zu einem zentralen Faktor für Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und Werterhalt. Im Gespräch mit Jochen Strellmann, Leiter Projektgeschäft Metallbau Nord, wird deutlich, wie Innovation aus dem Zusammenspiel von System, Material und digitalen Lösungen entsteht mit besonderem Fokus auf den Bestand und seine zukunftsfähige Weiterentwicklung.
21. Apr. 2026Teilen
5 Fragen an...
Jochen Strellmann, Leiter Projektgeschäft Metallbau Nord bei Schüco
Schüco feiert 75-jähriges Bestehen und entwickelt Systeme für die Gebäudehülle – von Fenstern bis zu komplexen Fassadenlösungen. Wie hat sich die Bedeutung dieser Systeme in den letzten Jahren verändert?
„Die Gebäudehülle hat sich vom reinen Bauteil zu einem strategischen Faktor entwickelt. Früher ging es vor allem um Funktion und Gestaltung – heute steht sie im Zentrum von Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und Werterhalt. Gerade im Bestand wird deutlich: Über die Gebäudehülle lassen sich Betriebskosten beeinflussen, regulatorische Anforderungen erfüllen und Immobilien gezielt weiterentwickeln. Damit ist sie heute ein entscheidender Hebel für die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden.“
Innovation bei Fassaden entsteht im Zusammenspiel aus Material, Technik und Konstruktion. Wo sehen Sie aktuell die spannendsten Entwicklungen in Ihren Produkten und Lösungen?
„Die spannendsten Entwicklungen entstehen aktuell im Zusammenspiel aus System, Material und Service. Zum einen sehen wir große Fortschritte bei der Modernisierung von Fassaden im Bestand – also Lösungen, die im laufenden Betrieb umgesetzt werden können. Zum anderen gewinnt das Thema Kreislaufwirtschaft an Bedeutung, etwa durch die Wiederverwertung von Materialien. Und zunehmend wichtig: digitale Lösungen, die Transparenz über den Zustand und die Performance der Gebäudehülle schaffen.“
Die Real Estate Arena bringt Entwickler, Planer, Bauunternehmen und Hersteller zusammen. Welche Impulse entstehen für Sie aus diesem Austausch – gerade im Hinblick auf neue Anforderungen an Gebäude und deren Umsetzung?
„Die Real Estate Arena bringt genau die Perspektiven zusammen, die es für die Transformation des Bestands braucht. Für uns entstehen die wichtigsten Impulse aus dem Abgleich von Anforderungen:
Investoren denken in Wirtschaftlichkeit und Portfolios, Entwickler in Umsetzbarkeit und Zeit, und wir bringen die technische Lösungsperspektive ein. Gerade aus diesem Zusammenspiel entstehen Ansätze, die nicht nur technisch sinnvoll sind, sondern auch zunehmend wirtschaftlich tragfähig werden.“
Viele Lösungen am Gebäude müssen über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren. Woran zeigt sich für Sie in der Praxis, dass ein System wirklich überzeugt?
„Ein System überzeugt dann, wenn es im Alltag dauerhaft funktioniert – und zwar für alle Beteiligten. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass Betrieb und Wartung effizient laufen, Nutzerkomfort gewährleistet ist und die geplanten Energie- und Kosteneffekte tatsächlich erreicht werden. Und im Bestand ganz entscheidend: wenn sich Lösungen mit möglichst geringem Eingriff umsetzen lassen und langfristig stabil funktionieren."
Mit Blick auf die Zukunft: Welche Impulse möchten Sie als Aussteller auf der Real Estate Arena setzen – und woran wird man in einigen Jahren erkennen, dass sich Bau- und Gebäudelösungen weiterentwickelt haben?
„Unser Ziel ist es, den Blick auf den Bestand weiter zu schärfen – als zentrale Aufgabe für die Branche. Wir möchten zeigen, welches Potenzial in der gezielten Weiterentwicklung von Gebäudehüllen liegt – sowohl im Hinblick auf CO₂ als auch auf Betrieb und Werterhalt. Fortschritt wird man in den nächsten Jahren daran erkennen, dass Sanierung systematischer gedacht und früher in Strategien einbezogen wird.“
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